Viel heiSSe Luft um guten Geschmack

Unser DampfBAckofen

Mit dem Dampfbackofen begann Mitte des 19. Jahrhunderts eine neue Bäcker-Ära, die heute wiederentdeckt wird. Kein anderer Ofen schafft knusprigeres, vollmundigeres und schlichtweg besseres Brot – wenn die Zutaten passen. Unser gutes Stück ist aus den 60er Jahren und das Herz unserer Backstube. Mit bis zu 260°C heißem Wasser – oder besser gesagt dessen Dampf – backen wir unsere Köstlichkeiten. Und das meistens zwei Mal, denn so wird die Kruste noch knackiger, die Krume noch flaumiger und der Geschmack noch intensiver. Obendrein bleiben die Brote so auch länger frisch. Der Aufwand mit so einem guten Stück zu backen ist um einiges höher – aber das Ergebnis gibt uns recht.

Alle für einen: Deinen Gaumen.

Nicht nur unser Dampfbackofen ist für das typische Öfferl-Aroma zuständig. Beste Zutaten und natürlich unsere großartigen Mitarbeiter in Kombination mit den reschen Rezepten lassen unsere Backwaren mit den Geschmacksknospen tanzen. Und das finden wir richtig gut!

Oefferl Team

Es bleibt in der Familie. Seit 1968.

In 3. Generation wird die Bäckerei in der kleinen Weinviertler Ortschaft Gaubitsch nun fortgeführt und bäckt seit 2016 Brote mit Charakter. Davor konnte man hier „Brot aus Frauenhand“ kaufen, das Georgs Mama Brigitte seit 1998 gebacken hatte. Sie war es, die in neue Märkte expandierte und begann kleine Greißlereien zu beliefern. Dank Brigitte gibt es auch den zweiten Standort in Staatz/Kautendorf. In Familienbesitz kam die Bäckerei bereits 1968 durch Georgs Opa Adolf Bergauer, der mit diesem Schritt das Familienunternehmen gründete. Ein Glück also, dass der damaliger Meister – Herr Pascher – keinen anderen Nachfolger ernannte, denn sonst gäbe es heute wahrscheinlich keine Madame Crousto. Und auch Rainer Roggen oder Rotraud von Oberkulm würden nicht unsere Geschmacksnerven küssen.

Das allererste Foto unserer Dampfbäckerei. Damals hieß sie noch Bäckerei Wiesinger.

Heute ist wieder alles wie damals.

Und doch ganz anders. In der Dampfbäckerei Öfferl wird ganz natürlich gebacken. Fast so, als wäre die Zeit rückwärtsgelaufen, denn die Produktionstechniken, die auf gutem alten Handwerk fußen, die Urgetreidesorten, die mit viel Liebe verarbeitet werden, und der Einsatz von „schwierigen Rohstoffen“ wie echter Rohmilch passen eigentlich nicht zu den heutigen Herstellungsmöglichkeiten, weil sie viele Prozesse erschweren. Aber sie schmecken halt viel besser, sind gesünder und machen das Bäcker-Dasein wieder zum ehrlichen Handwerk. Genau dafür stehen wir jeden Tag auf, wenn viele andere noch lange in ihren Betten schlummern.

Georgs Opa – Meister Wenzl – hat die goldgelben Semmerl abgestimmt zum goldgelben Gerstensaft gebacken.

Tradition ist das neue Modern.

Was lange währt, wird noch besser. Das trifft nicht nur auf unsere extrem langen Teigruhezeiten zu. Wir glauben an alte Fertigungsweisen und noch älter Urgetreidesorten. Wir lieben es, unsere Teige von Hand aufzuarbeiten und backen sie nach wie vor in unserem wunderbaren Dampfbackofen aus den sechziger Jahren. Bei uns gleicht kein Brot dem anderen und jede Semmel hat ihren ganz eigenen Charakter, obwohl sie alle eines gemeinsam haben: Unsere alten Rezepturen nämlich, die wir neu interpretieren.

Georg mit seiner Bäckeroma und Meister Wenzl, schon damals mit eigener Schürze recht g’schaftig unterwegs.

Wir sind gern altmodisch.

Schmeckt ja auch besser. Vielleicht sind wir wirklich ein bisserl von gestern, aber oft ist es genau das, was dem „Heute“ fehlt. Nämlich das ehrliche Handwerk, die aufwendige Verarbeitung, die ursprünglichen Zutaten und die Liebe zum Beruf. Genau diese Komponenten machen unsere Backwerke aus. Und genau darum ist Bio unser Standard – und Demeter das Ziel.

Die Frau zum Brot aus Frauenhand: Unsere Brigitte, immer schon die beste Striezerl-Macherin.

„Unser eingeschworenes Backstuben-Team, die handverlesenen Zulieferer und unser gemeinsamer Anspruch. Das macht uns und unsere Brote aus.“

Georg Öfferl

Einmal Bäcker, immer Bäcker. Der Junior-Chef bei seiner Lieblingsbeschäftigung: neue Rezepturen anrühren.

FamilyBusiness

Georg Öfferl

Der Vater aller Brote
Georg Öfferl ist Quereinsteiger und trotzdem schon immer Bäcker gewesen. Vielleicht kommt genau daher seine Leidenschaft für das Handwerk. Seinem Motto, frei nach Mahatma Gandhi, bleibt er in der Backstube immer treu: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“ Und das ist gut so, denn darum können wir jetzt jeden Morgen mit einem wirklich reschen Semmerl aufstehen und den Tag mit einem köstlichen Dinkelbrot in der Hand beenden. Genau dann nämlich, wenn Georg mit dem Mischen neuer Brote beginnt.

LUkas Öfferl

Bäcker-Kompagnon und bester Brot-Spezi
Der Verrückte hier, Lukas Öfferl, hat seinen Schreibtisch gegen die Backstube getauscht und vom Brotberuf technischer Zeichner zur Brotberufung Bäckermeister umgesattelt. Zum Glück, denn so haben wir ein Familienmitglied im Team, das sich mit jeder Menge Biss um unsere Märkte kümmert und obendrein auch beim Kneten der Brote mithilft. Lukas ist Georgs Partner in Crime und treibt ihn an – hält ihn aber gleichzeitig in Zaum, was manchmal gar nicht so einfach ist. Echt nicht.

Brigitte Öfferl

Brot aus Frauenhand
Wie motiviert man eine Langschläferin zum Frühaufstehen? Brigittes Papa hatte ein gutes Rezept: Er streute jede Nacht am Weg in die Backstube Striezerlstückerl aus. Und das half! 1998 übernahm Brigitte die Bäckerei von ihrem Vater Adolf Bergauer. Selbst ist die Frau, dachte sie sich, und produzierte fortan „Brot aus Frauenhand“. Die gelernte Bäckerin und Konditorin steht ihrem Sohn heute mit Rat und Tat zur Seite. Kein Wunder, schließlich kann sie auf eine 35-jährige Karriere in der Backstube zurückblicken.

Walter Öfferl

Brot-Enthusiast und 1. Vorkoster 
Walter und Brigitte sind seit 1990 glücklich verheiratet. Also hat auch der gelernte Tischler mittlerweile viel Erfahrung im Umgang mit Brot gesammelt. Walters feiner Gaumen ist vor allem fürs Kosten zuständig. Gut, dass er dabei frei von der Zunge spricht, denn seine Ansprüche sind – gelinde gesagt – auf Gourmet-Niveau. Und weil er genau weiß, wie er Georg aus der Reserve lockt, findet er immer wieder Optimierungspotential. Gut so, denn das treibt den jungen Bäcker jedes Mal aufs Neue zu Höchstleistungen an. Danke, Walter!